Was ist Bio

Es bezeichnet die Herstellung von Nahrungsmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf der Grundlage möglichst naturschonender Produktionsmethoden, unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Ökologie und des Umweltschutzes. Es wird auf den Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger und Gentechnik verzichtet. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die Beachtung der Fruchtfolgen. Die Produktivität ist etwas geringer und der Arbeitsaufwand höher.

Man erhält ein vollaromatisches Produkt ohne chemische Rückstände und fördert eine humus-aufbauende Landwirtschaft, zur Erhaltung unserer Umwelt.

 

Unterschieden wird dabei zwischen biologisch-organisch (landläufig: „Bio“) und biologisch-dynamischen Methoden (landläufig: „Demeter“).

 

Letztere versteht die Arbeit des Landwirtes als ganzheitlich und integriert eine wesensgerechte Tierhaltung (z.B. kein Enthornen der Rinder) sowie den Einsatz von biologisch-dynamischen Präparaten zum Humusaufbau und zur Pflanzenentwicklung, auch unter Berücksichtigung der Gestirne.

 

Unsere eigene Landwirtschaft bewirtschaften wir biodynamisch.

 

 

 

 

 

Ethische Tierhaltung

Am Kleebauerhof werden Tiere nicht gehalten, sondern sind Teil der Hofgemeinschaft.
Bei uns kannst du - als Gast - sehen und miterleben, wie Landwirtschaft
abseits der Massentierhaltung funktioniert.

In Ganzjahres-Freilandhaltung entscheiden die Tiere selbst, ob sie sich im Freien aufhalten oder den überdachten Freilaufstall nutzen. Unsere Hinterwälder-Rinder leben im natürlichen Herdeverband und können dadurch das von der Natur vorgesehene Verhalten untereinander ausleben. Rangkämpfe gehören natürlich genauso dazu wie das gemeinschaftliche bzw. abwechselnde "Kinderhüten" der Muttertiere. Es ist faszinierend zu beobachten, wie die Tiere miteinander umgehen - wir Menschen könnten uns von diesem Verhalten eine Menge abschauen.

 

Hier findest du einen Fernsehbericht über unsere Rinderhaltung